Die besten Apps für Bergsteiger

Apps beim Bergsteigen für die Planung von Touren

Das Smartphone hat mittlerweile eine wichtige Rolle in unserem Leben eingenommen. Mit dem Smartphone kann man so viele grandiose Dinge machen und erledigen. Wenn man es richtig einsetzt, bietet es eine Menge. Auch im Bergsport kann es eine große Hilfe sein. Aus diesem Grund möchte ich dir heute die besten Apps für Bergsteiger vorstellen. Es sind alles Apps, welche ich nutze. Vorab ist wichtig. Ich nutze Sie über ein iPhone. Auch ist diese Liste bei weitem nicht vollständig. Fehlt aus deiner Sicht eine wichtige App so kannst du mir gerne schreiben und wir ergänzen meine Liste im zweiten Teil.

 

Tourenplanung – das nutze ich!

In der Kategorie Tourenplanung nutze ich vor allem die App Alpenverein aktiv von der Outdooractive AG. Highlights der App ist die Kartenfunktion, aktuelle Bedingungen, Tourenbeschreibungen und Berichte, Aufzeichungsmöglichkeiten, Communityaustausch und der direkte Download von GPS-Tracks der Touren. Im Grund ist es die normale Homepage für das Smartphone optimiert. Um die Funktionen zu nutzen benötigst du einen Account. Die App hat wie mittlerweile viele Apps eine kostenfreie Version und die Pro Version. Diese unterscheiden sich im Umfang. Den Unterschied verlinke ich dir.

Ich selbst habe die kostenfreie Version, weil sie für mich vollkommen ausreichend ist.

Hauptnutzen für mich ist das Suchen von Tourenberichten und der Download von GPS-Tracks, welche ich anschließend über die Suunto App direkt auf meine Uhr spielen kann. Die restlichen Funktionen sind für mich aktuell nicht so entscheidend, da ich trotz aller Technik immer eine Papierkarte dabeihabe.

 

Wetter und Bergsteigen – die besten Wetterberichte

Immer wichtig bei Bergtouren ist das Wetter. Um hier gut informiert zu sein nutze ich zwei verschiedene Wetterberichte und deren Apps. Allgemein nutze ich immer Meteoblue. Mehr zum Wetter findest du hier.

Die App ist einfach aufgebaut. Kostenlos mit ein wenig Werbung, aber das lässt sich gut ertragen (für 99 Cent kannst du sie auch ohne Werbung haben) und gibt dir alle relevanten Informationen. Du bekommst Basisinfos über den Tag bezüglich Sonnenauf- und untergang, Regenwahrscheinlichkeit, Temperatur, UV-Strahlung. Zudem kommt man auf Stundenbasis eine Übersicht zur Temperatur, Wind, gefühlter Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit und Niederschlagsmenge mit Radar. Im Grund alles was man zum Planen braucht.

 

Eine ähnliche App aber mit dem Fokus auf die Schweiz ist die App Meteo Swiss. Auch diese bietet dir viele Infos und ergänzend auch noch die Lawinengefahr in den Bergen. Du kannst dir die wichtigen Ziele für die Woche vorab speichern. So musst du unterwegs nicht mehr lange suchen. Auch diese App kannst du kostenfrei herunterladen.

 

Berge bestimmen

Eine App, welche ich besonders in neuen Regionen gerne nutze, ist die App Peakfinder. Wie der Name schon sagt, kann man mit ihr die Berge und die Höhe der Berge bestimmen. Man richtet einfach sein Handy in die Richtung und es werden einem die Berge benannt. Wichtig ist eine Internetverbindung und GPS. Die App ist nicht lebensnotwendig aber immer schön zu nutzen, um mehr über die Umgebung zu erfahren.

 

Fotografie – Erinnerungen aufnehmen

Weitere Apps nutze ich in den Bergen nicht mehr außer die Kamera App. Da es bei Touren echt entspannt ist kurz sein Handy herauszuholen, um Aufnahmen zu machen. Wenn du selbst noch mehr einstellen willst, kann ich dir die Fotoapp Moment empfehlen. Diese ist kostenpflichtig. Man kann hier wie bei einer normalen Kamera alle möglichen Einstellungen vornehmen, wenn man daran Interesse hat. Für Profis großartig, für den Rest wohl eher unnötig.

 

Die Möglichkeiten der Apps nutzen

Wie immer, wenn ein Gerät viele Möglichkeiten bietet, liegt es an uns diese auch zu nutzen und sich mit den Apps zu beschäftigen. Lade dir gerne die verschiedenen Apps herunter und schau, was dir in den Bergen und bei Touren hilft und weiterbringt. Am Ende ist das eine individuelle Entscheidung. Schaden tun die Apps nie und Speicher kosten sie auch kaum. Hier gilt wohl wirklich – besser haben als brauchen. Ich hoffe dir hat die Vorstellung gefallen. Ich wünsche dir eine schöne Woche. Bis dann,

Jonathan

2 Antworten

  1. Clara sagt:

    Für das etwas professionellere Fotografieren mit dem Smartphone kann ich die Lightroom mobile App empfehlen. Man braucht zwar einen Account, aber kein kostenpflichtiges Abo, um die Kamera über die App zu nutzen. Dort kann man z.B. Weißabgleich, Belichtungszeit und ISO manuell einstellen.

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