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Mit dem heutigen Blogartikel möchte ich eine neue Kategorie von Blogartikeln starten. Ich möchte dir in Zukunft immer wieder ein Berg genauer vorstellen. Dazu gehören die Fakten zu dem Berg und die verschiedenen Möglichkeiten, wie du auf seinen Gipfel kommen kannst. Starten möchte ich hierbei mit dem Weissmies. Ein Berg, der eher den Ruf hat ein einfacher 4.000er zu sein. Aber so stempelt man den Berg zu leicht ab. Die verschiedenen Wege möchte ich dir heute zeigen.

 

Weissmies Bergfakten

Bevor ich dir die einzelnen Wege auf das Weissmies vorstelle, möchte ich erstmal ein bisschen über den Berg selbst reden. Der Berg wurde im August 1855 zum ersten Mal begannen. Der Berg ist mit 4.017m Höhe einer der niedrigsten 4.000er in den Alpen. Seine Beliebtheit verdankt er unter anderem dem genialen Ausblick vom Gipfel, dem guten Zugang und den verschiedenen Möglichkeiten ihn zu besteigen.

 

Weissmies Normalweg

Der Normalweg ist der beliebteste und leichteste Weg auf den Weissmies Gipfel und das hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund ist die vorhandene Seilbahn. Mit dieser kommt man aus dem Tal bis zur Bergstation Hohsaas auf über 3.000m und hat dann schon den größten Teil hinter sich gebracht. Das ist auch ein Grund, warum der Berg teilweise als Tagestour gegangen wird. Mit der ersten Bahn hoch und später wieder runter.

Ich selbst kann dir nur eine Übernachtung in der Bergstation oder der Weissmieshütte empfehlen. Hier kannst du früher starten und das bietet je nach Bedingungen zusätzliche Sicherheit. Für diese Route ist Grundvoraussetzung eine solide Steigeisentechnik und Erfahrung im Einschätzen von Gletscherbedingungen.

 

Fakten Normalweg

  • Schwierigkeit: PD-
  • Anforderungen: im Eis bis 35°, im Bereich von Gletscherspalten teilweise steiler
  • Ausrüstung: Gletscherausrüstung
  • Talort: Saas Grund
  • Ausgangspunkt: Hohsaas (Bergstation)
  • Höhenmeter: 960hm hoch und 960hm runter
  • Dauer: 2 1/2 Stunden hoch; 2 Stunden runter

 

Von der Station Hohsaas folgt man am Anfang erst noch einen geschotterten Weg bis man zum Gletscher gelangt. Hier beginnt die eigentliche Tour. Über die ersten Spalten geht es Richtung vergletscherter Nordflanke. Hier muss man schauen, wo der Durchgang zwischen den Seracs ist. Meistens ist hier eine gute Spur, welcher man folgen kann. Ist das nicht der Fall, muss man konzentriert schauen und den Weg selbst finden. Danach wird der Weg leichter und man hat den schwersten Part hinter sich. Anschließend ist der Verlauf über den Buckel auf den Gipfel ist einfach nachvollziehbar. Belohnt wird man mit einem schönen Ausblick.

Beim Abstieg muss man immer schauen, wie viel Sonne schon auf die Seracs gekommen ist. Hier würde ich schauen, dass du schnell durchkommst, um die Gefahr zu minimieren.

Die Tour ist für alle Bergsteiger, welche erste Erfahrung mit Gletschertouren haben und das Grundwissen besitzen. Wichtig und das gilt für alle Touren, bereite dich gut vor und unterschätze auch vermeintlich leichte Touren nicht.

 

Weissmies Überschreitung

Die Weissmies Überschreitung war damals der Weg den wir 2019 gewählt haben. Es war unsere erste selbstständig durchgeführte Hochtour. Vom Tal läuft man über einen wunderschönen Weg hoch Richtung Almagellerhütte. Im Gegensatz zur anderen Seite gibt es hier keine Seilbahn. Die Hütte selbst ist schön und es gibt gutes Essen.

 

Fakten SSE Grat

  • Schwierigkeit: PD
  • Talort: Saas Almagell
  • Anforderungen: Klettern bis 2. Grad
  • Ausrüstung: Gletscherausrüstung
  • Ausgangspunkt: Almagellerhütte (2892m)
  • Höhenmeter: 1.100hm hoch und 960 runter
  • Dauer: 4-5 Stunden hoch; 2 Stunden runter (Berghaus Hohsaas)

 

Die eigentliche Tour beginnt am frühen Morgen. Den Aufstieg kann man in drei Abschnitte aufteilen: Zustieg über ein Firnfeld – leichte Kletterei – ein kurzer Firngrat zum Abschluss. Jeder Abschnitt hat dabei seine eigene Besonderheit. Besonders schön sind die Morgenstunden, wenn in Italien die Sonne aufgeht und man die ersten Sonnenstrahlen abbekommt. Nach dem Start von der Hütte kommt man relativ schnell zum Firnfeld. Ist diese noch gut und nicht ausgeapert bleibt man hier länger drauf, bevor man in den Felsgrat wechselt. Die Kletterei im Fels ist schön und die Wegfindung eindeutig. Highlight ist der kurze Grat zum Gipfel.

Auf diesem Weg wirst du zwar nicht allein sein, aber die Variante ist sehr schön. Die Tour ist für alle Bergsteiger gedacht, welche eine schöne Überschreitung machen wollen und dabei schon erste Erfahrung im Klettern und Gratgehen haben. Der Abstieg erfolgt entweder über den Normalweg oder den gleichen Weg wieder zurück zur Almagellerhütte. Bei der Überschreitung kann man am nächsten Tag gut das Lagginhorn machen. Mehr zu der Tour findest du auch in meinem alten Blogartikel.

 

Weissmies Nordgrat

Zum Abschluss möchte ich dir noch den schwersten Weg in dieser Liste auf das Weissmies vorstellen. Wenn du fit im Felsen bist, gut sichern kannst und Ausgesetztheit kein Problem ist, dann kann der Nordgrat für dich eine lohnende Tour sein.

 

Fakten Nordgrat

  • Schwierigkeit: AD
  • Talort: Saas Grund
  • Anforderungen: Klettern bis 4a Grad
  • Schlüsselstelle: Plattiger Turm
  • Ausrüstung: Gletscherausrüstung; 2-3 Cams, 40m Seil von Vorteil
  • Ausgangspunkt: Berghaus Hohsaas
  • Höhenmeter: 960hm hoch und 960 runter
  • Dauer: 5-6 Stunden hoch; 2 Stunden runter (Berghaus Hohsaas)

 

Von der Bergstation Hohsaas geht es erst Richtung Lagginjoch. Wenn man nach Links geht kommt man über den Südgrat aufs Lagginhorn und nach rechts auf das Weissmies. Der Grat startet mit Felskletterei und wechselt ab zwischen Plattenklettern und dem überklettern von kleinen Türmen. Es lohnt sich das Topo der Route zu haben (Buch Walliser Alpen). Ist der Grat verschneit, so wird das sehr schwer und man sollte sich den Einstieg gut überlegen. Nach dem Felsgrat geht es über einen Firngrat hoch zum Gipfel. Eine Tour, welche ich auch noch machen will.

Vom Gipfel kannst du entweder über den Normalweg runter oder überschreitest das Weissmies und gehst zur Almagellerhütte.

 

Noch eine Anmerkung

Einen weiteren zusätzlichen Weg, welchen ich dir hier nicht vorgestellt habe, gibt es noch. Von der Almagellerhütte führt auch der Rotgrat (WSW-Grat) auf das Weissmies. Mehr Information zu der Tour findest du im Buch Walliser Alpen. Wenn Interesse besteht, kann ich die Tour irgendwann noch auf meinem Blog vorstellen.

 

Weissmies – weit mehr als ein einfacher 4.000er

Wie du siehst, bietet das Weissmies viel mehr als sein Ruf es vermuten lässt. Ich selbst finde es sehr schön und faszinierend, dass ein Berg so viele verschiedene Facetten hat. Jeder Weg hat seine eigene Besonderheit. Schön ist auch, dass egal auf welchem Level du bei Hochtouren bist, es immer eine schöne Variante gibt, sodass der Berg für jeden etwas hat. Ich hoffe dir hat die Vorstellung gefallen. Wenn du einen Wunsch über einen weiteren Berg hast, kannst du mir gerne schreiben. Ich freue mich von dir zu hören. Bis dann,

Jonathan

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