Mein Start in die Berge

Berge. Castor im Wallis

Du bekommst wöchentlich Blogartikel rund um das Thema Bergsteigen, Klettern, Eiskletten und Expeditionen aufgeteilt auf unterschiedliche Kategorien. Es sind mittlerweile über 140 Artikel geworden. Heute will ich mit dir meinen Weg beim Bergsteigen teilen. In meinen Blogartikeln und auf meinem Blog kannst du ja das ein oder andere schon über mich erfahren. Hier will ich ein wenig mehr über mich erzählen und was ich noch so alles vorhabe.

 

Ein Bergsteiger in Bremen?

Starten möchte ich mit ein paar Grundinformationen. Aktuell bin ich 24 Jahre alt (Stand 2020) und wohne in Bremen. Ja richtig gehört. Als leidenschaftlicher Bergsteiger wohne ich in einer Stadt, die an vielen Punkten auf genau 0 Meter Höhe liegt. Ich habe früher in Baden-Württemberg gewohnt, also nicht ganz so weit zu den Alpen. Beruflich bin ich nach Bremen gezogen. Bremen bietet für mich alles was eine Stadt braucht, jedoch fühlt es sich nicht wie eine Großstadt an. Wenn man jedoch so weit im Norden wohnt ändern sich ein paar Faktoren fürs Bergsteigen. Im Grund sind es die Vorbereitung und die eigentliche Tourensaison. Wie ich damit umgehen? später mehr.

 

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Auf dem Weg zur Hochtour im Wallis 2019

Wie bin ich damals zu den Hochtouren gekommen?

Ich war früher mit meiner Familie oft in Österreich im Urlaub. Nur hatte ich damals meistens keine Lust aufs Wandern. Ich fand es ziemlich langweilig. Das hat sich dann mit ungefähr 16/17 Jahren geändert. Ich wollte immer längere Touren machen und auch schwierigere. Als ich dann im Studium war und mich immer mehr mit dem Bergsteigen auseinandergesetzt habe, war mein Ziel auf dem Mont Blanc zu stehen. Damals hatte ich aber überhaupt keine Ahnung von der Ausrüstung, der Planung und der Durchführung von Touren.

 

Ich habe damals bei AlpineWelten angerufen und gesagt was mein Ziel ist. Sie haben mir dann verschiedene Dinge empfohlen unter anderem auch einen Gletscherkurs, welchen ich dann auch gebucht habe. Dann hat nur noch die Ausrüstung gefehlt. Ich habe damals in der Nähe von Stuttgart studiert und bin bei der Suche auf den „Bergwerker“ gestoßen. Das gleiche Spiel – ich habe gefragt, ob sie alles an Ausrüstung für den Mont Blanc haben. Sie meinten ja und dann habe ich mir einen Tag Zeit genommen und habe mich komplett ausrüsten lassen. Die erste Grundausrüstung hat mich damals 2000€ gekostet. Damals habe ich mir „nur“ die Kleidung und alles, was in den Rucksack gehört gekauft. Den Rest wollte ich beim Hochtourenkurs erstmal testen und anschließend nachkaufen.

 

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Klettern im Fels und im Eis

Meine Vorbereitung auf den Kurs

Ich dachte damals es ist sicher hilfreich, wenn man klettern kann beim Bergsteigen. So habe ich mich in Bremen zu einem Kletterkurs angemeldet und übers Bouldern meinen Kletterpartner kennengelernt. So kam eine weitere Facette des Bergsportes in mein Leben. Neben dem Klettern ist ein Hauptbestandteil meines Trainings und meiner Vorbereitung das Fitnessstudio und das Laufen geworden. Durch mein Training bin ich mittlerweile immer körperlich sehr gut vorbereitet, da ich dort auch viel Zeit investiere. Klar ist Training am Berg besser, jedoch ist eine gute Vorbereitung überall möglich.

 

Mein erster Hochtourenkurs – der Start 

Der Hochtourenkurs hat für mich genau das bestätigt, was ich mir vorher schon gedacht habe und zwar, dass mir Hochtouren gefallen werden und es für mich das Richtige ist. Nach dem Kurs war dann schnell klar, dass es weiter geht. Eins meiner Ziele war neben dem Mont Blanc auch alle anderen 81 4000er der Alpen zu besteigen und so bin ich jedes Jahr in den Bergen.

 

Wie sieht eine Tourensaison für mich aus?

Ich schaue mittlerweile, dass ich 4-5 Wochen im Sommer in den Bergen unterwegs sein kann und im Winter 1-2 Wochen. Zwischendurch kann man von Bremen aus im Harz und im Ith auch schon am Felsen klettern gehen. Dafür reichen oft Wochenenden oder auch Tagesbesuche aus. Die letzten 2 Jahre habe ich die 4-5 Wochen immer am Stück frei gehabt. Hier ist mein Arbeitgeber entgegenkommend. Aufgrund dessen, dass ich solange frei bekomme, kann ich auch auf kleinere Expeditionen gehen. Dies war für dieses Jahr geplant, jedoch aufgrund von Covid 19 haben wir unsere Expedition in Peru um ein Jahr geschoben. Das heißt für mich, es geht dieses Jahr wieder in die Alpen. Was ich dort genau mache, erfährst du in anderen Artikeln, welche bald online kommen.

 

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Unterwegs im Winter 2020 in Garmisch

Meine weiteren Ziele

Aktuell sind noch einige 4000er in den Alpen offen. Diese will ich natürlich besteigen und mich auch in der Höhe steigern, um zu schauen, wie es meinem Körper bekommt und ob ich Lust auf Expeditionen habe. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Mit den Touren kommen auch immer neue Bereiche auf, in welchem ich mich verbessern und lernen möchte. Meinen Weg werde ich auch weiterhin mit dir auf meinem Blog und den anderen Kanälen teilen.

 

Das soll es für heute gewesen sein, wenn du noch mehr Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben. Ich wünsche dir eine schöne Woche. Bis dann,

 

Jonathan

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