Meine Hochtour in der Schweiz

Titelbild meine Hochtour in der Schweiz - Meine Hochtour in der Schweiz

Letzte Woche habe ich über die erste meiner Touren gesprochen. Während du diesen Artikel liest, bin ich bereits unterwegs. Heute soll es um mein Programm bei meiner letzten Tour in der Schweiz gehen. Ziel der Tour ist eine schwere Westalpentour. Die Anforderungen sind dafür anspruchsvoll. Ich habe dir diese aufgelistet, damit du einen Vergleich hast, ob diese Tour auch mal etwas für dich sein könnte.

 

Sehr hohe Alpine Erfahrung |Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Hervorragende Kondition für Hochtouren mit 9 Stunden Gehzeit
  • Bis 1.600 Hm im Aufstieg / bis 1.700 Hm im Abstieg
  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
  • Beherrschen des III. Schwierigkeitsgrad Fels (UIAA)

 

Du erkennst: bei dieser Tour muss die Vorbereitung und das Wissen stimmen. Es ist keine Anfängertour. Gerade diese Tour wird mich vor verschiedene Herausforderungen stellen und ich freue mich schon darauf. Aber was ist jetzt genau der Plan?

 

Das Programm – wie läuft die Woche ab?

  1. Tag Aufstieg zur Domhütte

Treffpunkt für diese Hochtour ist am Vormittag das Hotel Bergfreund in Herbriggen (Schweiz). Nach der kurzen Programmbesprechung werden wir nach Randa gefahren. Hier beginnt der lange Aufstieg zur Domhütte auf 2.940m. Die Hütte liegt einmalig schön und ist Ausgangspunkt für sieben verschiedene Viertausender Besteigungen. Der lange Aufstieg führt abwechslungsreich aus dem Mattertal durch den Wald und über seilversicherte Stellen mit kleinen Klettereinlagen zur Hütte.

Gz 5 h / ↑ 1.500 Hm

  1. Tag Dom Besteigung

Die erste Hochtour zum Dom startet gewohnt früh am Morgen. Am Nordrand des Festigletschers führt die Tour im Schein der Stirnlampen bis zum Festijoch 3723m. Ab dem Joch leitet der markante Festigrat zum höchsten, ganz in der Schweiz gelegenen Gipfel. Der Gipfel des Dom erreicht eine Höhe von 4.545m. Über den Normalweg steigen wir wieder ab zur Domhütte und lassen den Tag auf der Terrasse ausklingen.

Gz 8 h / ↑ ↓ 1600 Hm

  1. Tag Nadelgrat

Über die Normalroute zum Dom steigen wir wieder auf bis zum Festijoch und wechseln hinüber auf die andere Seite des Hoberggletschers. Das nun folgende Couloir führt uns hinauf zur Hohbergscharte und über einen Firngrat zum ersten 4000er des Tages, dem Hohberghorn (4.219 m). Absoluter Genuss folgt nun am Nadelgrat, der uns mit imposanten Kletterstellen über das Stecknadelhorn (4.241 m) zum Gipfel des Nadelhorn (4.327 m) führt. Den Abstieg treten wir Richtung Saas Fee an und steigen über das Windjoch bis zur Mischabelhütte ab. Übernachtung in der Hütte auf 3336m.

Gz 8 h / ↑ 1.600 Hm, ↓ 1.200 Hm

 

Die weiteren Tage in der Schweiz

Du siehst schon an den ersten drei Tagen, dass diese extrem anspruchsvoll sein werden. Das ist auch der Grund, warum ich diese Tour zum Schluss meines Urlaubs mache. Ich will dafür bestens akklimatisiert sein. Wie die Tour weitergeht erfährst du nächste Woche. Bilder, Infos und Updates zu meinen Touren bekommst du sobald ich wieder aus den Alpen zurück bin. Ich wünsche dir eine schöne Zeit.

Bis dann,

 

Jonathan

3 Antworten

  1. 16/09/2019

    […] Lieblingsland zum Bergsteigen. Jedes Jahr bin ich mindestens 1-2 Wochen  dort. Doch in der Schweiz gibt es einige Besonderheiten auf die sich jeder Bergsteiger einstellen sollte. Um diese […]

  2. 16/11/2020

    […] für die Tour auf die Lenzspitze mit Abstieg über das Nadelhorn war um 3Uhr. Den Wecker haben wir ganz entspannt auf 2:55Uhr gestellt. Nach einem kurzen […]

  3. 22/11/2020

    […] geht es weiter mit meiner Vorstellung der Hochtourwoche in der Schweiz. Zum aktuellen Zeitpunkt habe ich meine Ausbildungswoche in Italien bereits hinter mir und bin auf […]

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